Mittwoch, 3. Februar 2016

Motivationstipps: I make you Öko


Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Stimmt es, dass es sein muss: Ist für heute wirklich Schluss?

Salam!

Das hier wird mein letzter Eintrag zum Thema plastikfrei im Alltag. *Oooooh*.
Aber heute ist nicht alle Tage, das Thema kommt wieder, keine Frage ;-).
Abschließend ein paar Tipss für euch, wie ihr "Plastikfrei im Alltag" auch weiterhin durchziehen könnt:


1. Übertreibt es nicht!

Natürlich möchte man mit seinem Konsumverhalten auf eine nachhaltige und saubere Umwelt hinarbeiten. Dabei möche man auf einmal alles boykottieren, was auch nur ansatzweise mit Plastik zu tun hat. Ich gebe euch den Rat: Geht es langsam an. Ihr könnt nicht von heute auf morgen die Welt retten. Es ist wichtig sich vorerst einen Überblick über das Angebot zu machen und zu schauen, was man an seinem Kaufverhalten ändern könnte. Es bringt nichts sich die teuersten Produkte im Reformhaus zu kaufen, wenn diese dreimal teurer als normal sind. Vor allem, wenn ihr nicht so viel Geld zur Verfgüng habt, werdet ihr bei dieser Methode ganz schnell wieder die Flinte ins Korn werfen. Es ist aber okay, wenn man sich ab und zu mal etwas gutes Leisten möchte. Gerade bei Dingen, von denen man lange etwas hat lohnt es sich. Das ist übrigens bei allem so. Wollt ihr Klavier spielen lernen, so fangt ihr ja schließlich auch nicht "Night of nights", sondern mit "Alle meine Entchen" an. Steigern kann man sich mit der Zeit immer noch. 


2. Konsequent bleiben

Erzieht euch selbst! Natürlich ist es einfacher, nicht ständig an alles denken zu müssen. Schließlich kann man sich auch einfach an der Kasse einen Plastikbeutel kaufen, statt daran zu denken eine eigene Tasche von Zuhause mitzubringen. Die Glasflasche ist dir viel zu schwer und du nimmst heute aaaausnahmsweise einmal eine PET Flasche.

Macht man zuviele Ausnahmen verfällt man schnell wieder in alte Verhltensmuster. Ruft euch ins Gedächnis, warum ihr auf Plastik verzichtet. Seid ehrlich mit euch, ihr macht es doch in erster Linie für euch selbst, eure Familie und eine bessere Welt. Ein Superheld macht schließlich auch keine Ausnahmen!

Wenn ihr nächstes mal wieder diesen Punkt erreicht habt, dann denkt immer daran: 




3. Andere Leute mitziehen

Erzählt Leuten in eurem Umkreis von euren Methoden plastikärmer zu leben und euren Beweggründen.Vielleicht schaut sich der Ein - oder Andere etwas ab. Wenn ihr Freunde seht, die achtlos ihr Plastikpapier auf die Straße werfen, weist sie höflich darauf hin, ihren Müll in den nächstgelegenen Mülleimer zu werfen. Seid dabei jedoch nicht aufdringlich. Viele Leute wurden vielleicht anders erzogen und / oder haben andere Prioritäten im Leben. Diesen Menschen kann man seine Meinung nicht aufzwingen. Anschuldigungen werden niemanden von der eigenen Meinung überzeugen, sondern lösen ,im Gegenteil, meistens eine Abwehrhaltung bezüglich eines Themas aus. Ratsamer ist es zu versuchen seine Mitmenschen für etwas zu begeistern.

Lasst euch auch nicht auf dummes Geschwätz mit Leuten ein, die alles in Frage stellen was ihr macht, weil sie selbst zu faul sind es umzusetzten. Bleibt selbstbewusst und verfolgt eure Vorsätze.



4. Protokolliert eure Erfolge

Es ist immer schön, wenn man seinem Ziel ein Stück näher kommt. Stellt euch ab und zu die Frage: Was hat sich bei mir verändert? Ihr werdet sicherlich bemerken, dass sich schon einiges getan hat. Sei es nur das neue Holzschneidebrett in der Küche, oder das Einsparen von Plastiktüten. Diese kleinen Lichtblicke motivieren und helfen euch am Ball zu bleiben. Ruht euch jedoch nicht zu sehr auf euren Erfolgen aus!



5. Informiert euch

Gerade beim Thema Natur- und Umweltschutz ist es gut sich so viel wie möglich über neue Gegebenheiten zu informieren und diese zu verfolgen. Seien es nur neue praktische Upcyclingmethoden, oder eine (eventuell positive) Statistik über Plastikkonsum in deiner Region. Vielleicht gibt es ja sogar interessante Natur- und Umweltschutzaktionen in deiner Stadt zu denen du gehen kannst. Es ist immer nett sich mit anderen Leuten auszutauschen und zu wissen, dass man nicht allein ist.


Zuletzt würde ich noch gerne sagen:


Haltet eure Stellung!

Söhne und Töchter Bremens und anderer Bundesländer, meine Brüder und Schwestern!
In euren Augen sehe ich (',: )) die selbe Furcht, die auch mich verzagen ließe.
Der Tag mag kommen, da der Mut der Umweltschützer erlischt. Da wir die Natur im Stich lassen und niemand mehr auf Platiktüten beim Kauf verzichtet.
Aber dieser Tag ist noch fern!
Die Stunde der Tetrapacks und Müllteppiche, da das Zeitalter der funktionierenden Ökosysteme tosend untergeht.
Doch dieser Tag ist noch fern!
Denn heute recyceln wir!
Bei allem, was euch teuer ist auf dieser Erde, sage ich: "Haltet Stand!"

 
(Noch ein letzter Tipp für eine gute Motivation: Schaut euch das Ende von Herr der Ringe an ;-))




Ich wünsche euch weiterhin ein gutes Gelingen beim Umsetzen!


Mit den besten islamischen Grüßen


eure Mona Shirin

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